Satzung

Satzung des Online-Schachclub BSG

(Wird noch richtig eingerückt)

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen ‚Online Schachclub BSG‘ (lang: Online Schachclub
Bremerhavener Schach-Gesellschaft).
(2) Sitz des Vereins ist Bremerhaven.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
(4) Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§ 2 Zweck
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Das Schachspiel ist in besonderem Maße geeignet, der geistigen und charakterlichen
Entfaltung der Persönlichkeit und der Jugend zu dienen, aber auch bis ins hohe Alter geistige
Beweglichkeit und Freude am Miteinander zu erhalten. Der Verein dient der Pflege des
Schachsports als kulturelles Gut und als sportliche Disziplin in der Seestadt Bremerhaven.
Dieses Ziel wird erreicht durch
1. Organisation von Online Turnieren und Teilnahme an Online Turnieren des DSB.
2. Jugendförderung und Angebote für Senioren (Online).
3. Online Basis-Schachtraining und Durchführung von weitergehenden Lehrgängen.
4. Problemlösungsschach.
5. Akquirieren von Fördermittel zur Konzentration der Bremerhavener
Schachaktivitäten auf das Zentrum der Stadt.
Mittelfristiges Ziel (2022) des Vereins ist es überwiegend finanziert durch Spenden und
Fördergelder, als zentralen Ort des Schachspiels in Bremerhaven, ein Schach-Café in der
‚Bürgermeister-Smidt-Straße‘ oder Nahebei aufzubauen und dort die Schachaktivitäten in
der Stadt zentral zu fördern. Das Schach-Café soll ein Ort sein, an dem sich InnenstadtBesucher treffen und bei einer Partie Schach entspannen können.
Kurzfristig liegt der Fokus des Vereins in der Teilnahme am Online Schach und dem Aufbau
einer Schach-Jugendmannschaft, die die verstreuten Talente der Stadt zusammenführt,
schult und logistischen Support bei der Teilnahme an Jugendturnieren leistet. Jugendliche
sollen gezielt an das Turnierschach herangeführt werden.
Über den Grad der Zielerreichung und die Aufnahme eines erweiterten Spielbetriebes im
Rahmen von Mannschaftsturnieren des DSB wird die Mitgliederversammlung 2022
entschieden. Bei Erreichung der Ziele soll der Verein ins Vereinsregister eingetragen
werden.
Entsprechend seiner Zielsetzung wahrt der Verein parteipolitische Neutralität. Er räumt
allen Menschen gleiche Rechte ein, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion. Der
Verein vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

§ 3 Mittelverwendung
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 4 Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden. Über die Aufnahme
entscheidet der Vorstand.
Wird gegen eine Ablehnungsentscheidung Einspruch erhoben, entscheidet die nächste
Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit mit einfacher
Mehrheit eine Sperre von Neuaufnahmen beschließen.
(1) Aktives oder passives Mitglied des Schachvereins kann jede natürliche Person werden, die
an der Verwirklichung der Vereinsziele interessiert ist.
(2) Juristische Personen und sonstige Personen oder Personengruppen sowie Institutionen
können dem Verein als Fördermitglieder beitreten.
(3) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen
Aufnahmeantrag zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen
Vertreter erforderlich. Der Vorstand teilt seine Entscheidung dem Antragsteller mit. Bei
Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe
für die Ablehnung mitzuteilen.
(4) Die Mitglieder erkennen als für sich verbindlich die Satzungen, Ordnungen und
Wettkampfbestimmungen der Verbände an, denen der Schachverein angehört.
(5) Über die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung.
Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
(6) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des
Vereinsvermögens.
(7) Passive Mitglieder, die spielaktives Mitglied in einem anderen Schachverein sind, nehmen
laut Spielordnung des DSB für Ihren Stammverein an den Turnieren DSB teil. Sie sind
jedoch spielberechtigt für Vereinsturniere der BSG2020 und als passives Mitglied der
BSG2020 auch für die Teilnahme an der Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL).
Passive Mitglieder haben auf Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins Redejedoch kein Stimmrecht.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
(1) durch Tod
(2) durch Austritt zum Ende des Kalenderjahres, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand
erklärt werden kann
(3) durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung
erfolgen kann
(4) durch Ausschließung aus wichtigem Grund, die durch Beschluss des Vorstands ausgesprochen
werden kann, wenn ohne besondere Rechtfertigung für mindestens zwei Jahre Beiträge nicht

entrichtet sind oder das Mitglied in schwerwiegender Weise den Vereinsinteressen
zuwidergehandelt hat.
§ 7 Beiträge
(1) Der Mitgliedsbeitrag sowie Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden
von der Mitgliederversammlung in der Beitragsordnung festgelegt.1
(2) Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen
ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
(3) Die Finanzierung des Vereins soll primär durch Spenden und Fördergelder sichergestellt
werden.
§ 8 Straf- und Ordnungsmaßnahmen
(1) Ein Mitglied kann, nachdem ihm Gelegenheit zur Äußerung gegeben worden ist, aus
wichtigem Grund vom Vorstand aus dem Schachverein ausgeschlossen werden,
insbesondere wegen
a) gemeinschädigenden Verhaltens,
b) grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung,
c) Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Anmahnung.
(2) Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane
verstößt, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen
verhängt werden:
a) Verweis,
b) Geldstrafe bis zu drei Jahresmitgliedsbeiträgen,
c) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen
des Schachvereins.
(3) Die Ordnungsmaßnahmen sind mit Begründung Angabe des Rechtsmittels zu versehen.
§ 9 Rechtsmittel
Gegen die Ablehnung der Aufnahme (§ 3) und gegen alle Straf- und Ordnungsmaßnahmen
(§ 6) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang der
Entscheidung beim Vorsitzenden einzulegen.
Über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Bis zur endgültigen
Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte des betroffenen
Mitglieds, soweit sie von der Entscheidung des Vorstandes berührt sind.
§ 10 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
(1) die Mitgliederversammlung
(2) der Vorstand, bestehend mindestens aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem
Schatzmeister und dem Turnierleiter. Die Mitgliederversammlung kann weitere
1 Die Form der Beitragszahlung – Einzugsverfahren oder Daueraufträge – wird im Aufnahmeantrag geregelt.

Vorstandsresorts einrichten. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die
Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig.
§ 11 Mitgliederversammlung
(1) Oberstes Organ des Schachvereins ist die Mitgliederversammlung. Die Versammlung
kann an einem physischen Ort oder virtuell i. Vb. einer sicheren elektronischen WahlForm abgehalten werden.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Bei Bedarf liegt es im
Ermessen des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einzuberufen.
(3) Die Einberufung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch den Vorstand
schriftlich oder mit elektronischem Schreiben (Mail) an alle Mitglieder.
(4) Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist
von mindestens drei Wochen liegen.
(5) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei
Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es a) der Vorstand
beschließt, b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim
Vorsitzenden beantragt.
(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder vom
vollendeten 16. Lebensjahr an. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom
vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.
(7) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der
abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als
abgelehnt. Satzungsänderungen können mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen der Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben für
die Entscheidung unberücksichtigt.
(8) Über die Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der
Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens
zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen
sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden
Mitglieder mit einer Zweidrittelmehrheit beschließen, dass sie als
Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf
Satzungsänderung ist unzulässig.
§ 12 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem
Kassenwart und dem Turnierleiter. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter allein oder je
zwei der beiden anderen Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten den Verein.
2. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung physisch oder durch vergleichbare
sichere elektronische Wahlformen auf zwei Jahre gewählt. Die Amtsdauer des Vorstandes
kann auch kürzer oder länger bemessen sein. Seine Mitglieder bleiben bis zur Wahl eines
Nachfolgers im Amt. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der Vorstand berechtigt,
ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
3. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstands. Er ist verpflichtet, den
Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von
der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird.
4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend
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ist. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 13 Gesetzliche Vertretung
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende, sein
Stellvertreter. Sie vertreten den Schachverein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von
beiden ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Schachverein wird der
Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.
§ 14 Jugend des Schachvereins
1. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur
Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Schachvereins
eingeräumt werden.
2. In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung
des Vorstands bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr
zufließenden Mittel.
§ 15 Ausschüsse
1. Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können für bestimmte Vereinsaufgaben
Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden.
2. Die Mitglieder der Ausschüsse wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvorsitzende
unterrichtet den Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.
§ 16 Protokollierung der Beschlüsse
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands sowie der Ausschüsse sind zu
protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu
unterzeichnen.
§ 17 Kassenprüfung
Die Kasse des Schachvereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung
des Schachvereins auf zwei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten
der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer
Kassenführung die Entlastung des Vorstands. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 18 Auflösung des Schachvereins
Die Versammlung, die über die Auflösung beschließt, trifft auch Regelungen über die Ernennung
der Liquidatoren und über die Verwendung des Vermögens des Vereins.
1. Die Auflösung des Schachvereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden.
2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es
3. Die Versammlung ist nicht beschlussfähig, wenn nicht mindestens die Hälfte der
stimmberechtigten Mitglieder teilnimmt. In diesem Fall ist binnen 30 Tagen vom Vorstand eine
neue Versammlung zur Beschlussfassung einzuberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die
Zahl der teilnehmenden Mitglieder beschlussfähig.

a) der Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder beschlossen
hat, oder
b) von einer einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins
gefordert wurde.
4. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der teilnehmenden
stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sollte bei der ersten Versammlung
weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite
Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der teilnehmenden
stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.
5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des
Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte
Körperschaft zwecks unmittelbarer und ausschließlicher Verwendung für die Förderung des
Sports.
Welche Organisation das ist, wird der Verein dann selbst entscheiden.
Bremerhaven, den 01.12.2020